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Deutschhof

Deutschhof Heilbronn

M. Pytka
Das Copyright der Fotos liegt bei ihren Besitzern!

Der Deutschof – Teil der größten und ältesten Klosteranlage Heilbronns

Adresse:Deutschhofstraße 6-8, 74072 Heilbronn
Webseite:www.museen-heilbronn.de/museum/
Öffnungszeiten:
Di:10:00 - 19:00 Uhr
Mi:10:00 - 17:00 Uhr
Do:10:00 - 17:00 Uhr
Sa:11:00 - 17:00 Uhr
So:11:00 - 17:00 Uhr
Beschreibung:Der Deutschhof ist ein innerstädtisches Quartier in Heilbronn, das auf die 1225 gegründete Heilbronner Kommende des Deutschen Ordens zurückgeht. Der Ordensbesitz mit Deutschhof und zugehörigem Deutschordensmünster St. Peter und Paul bildete ein eigenes Herrschaftsgebiet innerhalb der Stadtmauern. Die Gebäudegruppe des Kleinen Deutschhofs entstand im Wesentlichen im 16. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert um den Großen Deutschhof erweitert. 1806 kam die Anlage in Folge der Säkularisation an Württemberg und war anschließend zunächst Kaserne, später Amts- und Gerichtssitz. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Deutschhof weitgehend zerstört und danach in mehreren Bauabschnitten von 1958 bis 1977 ungefähr seiner historischen Gestalt folgend wieder aufgebaut. Die Anlage befindet sich heute im Besitz der Stadt Heilbronn. In den Gebäuden sind die Städtischen Museen, das Stadtarchiv Heilbronn mit seinem Haus der Stadtgeschichte und die Volkshochschule untergebracht.Der Deutsche Ritterorden wurde 1198 gegründet und breitete sich im frühen 13. Jahrhundert durch zahlreiche Stiftungen und den Beitritt wohlhabender Adliger im gesamten Heiligen Römischen Reich aus. Der Orden übte durch päpstliche und kaiserliche Privilegien die alleinige Herrschaft in seinen Gebieten aus. Eine Kommende des Ordens im süddeutschen Mergentheim wurde 1219 gegründet. Im selben Jahr starb mit Graf Poppo VI. die Linie der Grafen von Lauffen im Mannesstamm aus. Durch die Heirat von Poppos Tochter Mechthild mit Konrad I. von Dürn gingen die Lauffener Königslehen, darunter auch Güter in Heilbronn, auf die Herren von Dürn über. Ulrich II. von Dürn trat 1224 in den Deutschen Orden ein und wurde von seiner Familie mit Besitztümern südlich des Kirchbrunnenbaches in Heilbronn ausgestattet, wo sich zuvor ein fränkischer Königshof befunden hatte und wo 1225 die Kommende Heilbronn des Deutschen Ordens gegründet wurde. 1268 wurde ein Komtur in Heilbronn erwähnt.Aus der Zeit vor 1500 liegen keine Bauakten vor, und Grabungsbefunde werden unterschiedlich gedeutet, so dass es über den ursprünglichen Gebäudebestand keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Als sicher anzunehmen ist, dass unmittelbar nach Gründung der Kommende in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine kleine romanische Kirche erbaut oder erweitert wurde, aus der nach zahlreichen Umbauten das Deutschordensmünster St. Peter und Paul hervorgegangen ist. Die angrenzenden Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude bildeten den eigentlichen Deutschhof.

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